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Seminar / 23.6.2026

IT-Sicherheitsrichtlinien nutzergerecht gestalten

Training für empathisches Security Policy Engineering

Seminar / 9.7.2026

KI-gestütztes Social Engineering

Neue Angriffs-Formen erkennen und souverän reagieren

Veranstaltung / 13.10.2026

Finanz- und Rechnungsbetrug verhindern – im Zeitalter von KI

Seminar gegen CEO-Fraud für Mitarbeitende in den Bereich Finanzen und Controlling

Konferenz / 31.1.2026

Open Identity Summit 2026 - Call for Papers

Am 21. und 22. Mai findet wieder der alljährliche Open Identity Summit statt.
Der Call for Papers ist eröffnet. Einreichfrist ist der 31.01.26

Blog-Beiträge

13.8.2026

Von der Zukunftsstudie zum Zukunftsdialog: Mein Foresight-Modell für Strategieverantwortliche

Vor zehn Jahren haben meine Kollegin Verena Pohl und ich die »Zukunftsstudie 2027 #ichinzehnjahren« auf den Weg gebracht. Damals ging es uns darum, Themen und Technologien sichtbar zu machen, die unser Leben und Arbeiten in den kommenden Jahren verändern. Wenn man die Studie heute liest, fällt auf: Videokonferenzen, flexible Arbeitszeitmodelle, Sprachassistenten und vieles, was darin beschrieben wurde, ist inzwischen in unserem Alltag angekommen. Haben wir damit geleistet, was man sich von guter Vorausschau (Foresight) erhofft? Meine Antwort darauf hat sich in zehn Jahren verändert – und mit ihr das Modell, mit dem ich heute arbeite.

Foresight ist viel mehr als die richtigen Vorhersagen zu treffen

Ich bin überzeugt, dass der eigentliche Zweck davon, sich mit Zukunft zu beschäftigen, darin liegt, dass diese Auseinandersetzung selbst Zukunft gestaltet. Als wir 2017 über flexible Arbeitsmodelle und Videokonferenzen statt Dienstreisen schrieben, klang das für viele Unternehmen nach ferner Zukunft. Doch wer sich damals mit diesem Bild beschäftigt hat, hat angefangen, Fragen zu stellen: Welche Führungskultur bräuchte das? Welche Technik? Welche Regeln? Als es 2020 plötzlich ernst wurde, waren genau diese Organisationen vorbereitet – nicht, weil sie die Pandemie vorhergesehen hatten, sondern weil sie sich mit einem Zukunftsbild auseinandergesetzt hatten.

Interessant ist auch, dass sogar teilweise unzutreffende Zukunftsbilder einen weiterbringen: Nicht die Prognose ist entscheidend, sondern das Denken und Handeln, das sie auslöst. Genau das ist für mich der Kern von Strategic Foresight: Zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Zukunftsbild sich realisieren sollte, hat es seinen Zweck längst erfüllt.

(M)ein Mindset für Zukunftsarbeit: Drei Grundannahmen

Zukunft wird gemacht | Aus der Gegenwart betrachtet gibt es viele mögliche Zukünfte. Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gestalten gemeinsam die eine Zukunft. Und weil wir in vielen Punkten die Wahl haben, bin ich auch #zukunftspositiv.

Zukunft ist schon da | Man spricht in diesem Zusammenhang von Weak Signals, frühen Hinweisen auf mögliche Veränderungen und Trends. Ein Weak Signal war zum Beispiel der erste Sprachassistent, der 2011 in ein Smartphone einzog und den die meisten als Spielerei abtaten. Wer damals genau hinsah, konnte erkennen: Hier verändert sich die Art, wie Menschen mit Maschinen kommunizieren. Anwendungsorientierte Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler sind als Expertinnen und Experten in ihrem jeweiligen Gebiet besonders gut darin, Weak Signals zu erkennen, aufzubereiten und einzuordnen.

Zukunft ist vernetzt | Wichtig ist es, Technologien und Trends ganzheitlich zu betrachten und über den eigenen Tellerrand zu blicken. Manchmal kommt die entscheidende Veränderung aus einer ganz anderen Domäne. Das Smartphone zum Beispiel wurde als Kommunikationsgerät gedacht – disruptiert hat es Navigationsgeräte, Kameras, MP3-Player und das Taxigewerbe.

Das Future Ways of … Modell

Um ganzheitlich über Zukunft nachzudenken, brauche ich ein Werkzeug. In unserer Studie haben wir dazu verschiedene Lebenswelten geschaffen. Heute nutze ich folgende sechs Fragen:

  1. 1. Wie werden wir in Zukunft leben? Auf dem Land / in der Stadt, im Alter, im virtuellen Raum, …
  2. 2. Wie werden wir (uns) in Zukunft bewegen? Zur Arbeit, in den Urlaub, unsere Güter, …
  3. 3. Wie werden wir (als Individuum) sein?
  4. 4. Und wie gestaltet sich das gemeinsame Sein? Bei der Arbeit, als Familie, …
  5. 5. Was ist die Art und Weise, in Zukunft zu wissen?
  6. 6. Und in welcher Art und Weise sichern wir in Zukunft ab? Den Zugang zu unserer Wohnung, unsere Daten, unseren Wohlstand, …

Diese Fragen sind eine Zusammenfassung von Kategorien, wie sie auch in vielen anderen Zukunftsbetrachtungen verwendet werden. Ich habe daraus das Modell in der Abbildung erstellt. Die einfachen englischen Bezeichnungen (LIVing – MOVing, BEing – WEing, KNOWing und SECURing) sind so gewählt, dass sie einmal erfasst, immer wieder schnell herangezogen werden können, um den Gesamtzusammenhang einer Zukunftsentscheidung ad hoc zu prüfen.

Eine weitere Klammer bilden in dem Modell Gesellschaft und Klima – diese Aspekte müssen heute ebenfalls immer mitgedacht werden.

Abbildung 1: Future Ways of … Modell

Das Modell ist ein Hilfsmittel. Nichts passt trennscharf in eine Kategorie und überall gibt es Abhängigkeiten.

Produzierende Unternehmen fallen beispielsweise in die Domäne, für die sie produzieren, ein Lebensmittelhersteller also in LIVing oder, wenn es sich um individualisierte Nahrungsergänzungsmittel handelt, vielleicht eher in BEing. Einen Anbieter im Personennahverkehr kann man wiederum einfach in MOVing einordnen, aber die Art und Weise, in der wir in Zukunft zusammenarbeiten, der Ort, wo wir leben werden, das zukünftige Sicherheitsbedürfnis – das alles beeinflusst sein Angebot natürlich.

Zukunftsdialog statt Zukunftsstudie

Der Anlass für diesen Beitrag war die Frage, ob eine Neuauflage von #ichinzehnjahren geplant sei. Wir haben uns dagegen entschieden – und zwar aus einem Grund, der wenig mit Kapazität und viel mit Wirkung zu tun hat.

Allein durch die Befragung für die Studie #ichinzehnjahren haben die Themen darin über 3000 Menschen erreicht und konnten so wirken. Ich stelle mir vor, dass zumindest einige der Befragungs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer damals Impulse direkt umgesetzt haben und zum Beispiel eine Dienstreise durch eine Videokonferenz ersetzt haben oder mit ihrer Führungskraft eine flexiblere Arbeitszeit ausgehandelt haben. Das spricht dafür, eine Neuauflage zu wagen, denn die Studie hat vielleicht Zukunft geschaffen.

Was dagegen spricht, Zukunftsbilder für die Allgemeinheit zu schaffen ist, dass in den vergangenen Jahren die Menge an verfügbaren Publikationen sich dramatisch erhöht hat – wissenschaftliche Veröffentlichungen verdoppeln sich etwa alle 15 Jahre, und seit generative KI Texte auf Knopfdruck produziert, ist die Kurve noch steiler geworden. Ich beobachte, dass sich damit auch verändert hat, wie gelesen wird. Eine Studie, die 2017 auf dem Schreibtisch lag, wurde diskutiert, weitergegeben, im Team besprochen. Heute konkurriert dasselbe PDF mit Dutzenden Newslettern, Posts und Reports pro Woche – und wird im besten Fall überflogen. Knapp ist nicht die Information. Knapp ist die Aufmerksamkeit.

Deshalb bin ich überzeugt: Wer heute Zukunft gestalten will, muss nicht noch ein Dokument produzieren, sondern Räume schaffen, in denen Menschen miteinander über Zukunft sprechen.

Die Future Days des Fraunhofer IAO: Zukunftsdialog für die Unternehmensführung

Bei den Future Days des Fraunhofer IAO setzen wir seit 2024 darauf, eine kleine Gruppe (maximal 12 Personen) aus Entscheiderinnen und Entscheidern aus den unterschiedlichsten Branchen für zwei halbe Tage in unseren Laboren zu versammeln, damit diese Technologietrends persönlich erleben und sich mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und untereinander austauschen können. Erfolgreiche Transformation beginnt so, sagen unsere Teilnehmenden. In der Agenda werden Sie das Future Ways of … Modell wiederfinden.

Was brauchen Sie, um Zukunft zu gestalten? Ein dialogzentriertes Impuls-Format wie die Future Days als Raum, um über Zukunft nachzudenken, oder doch eine Zukunftsstudie mit ausformulierten Thesen über Trends und Technologien, die unser Leben in den kommenden zehn Jahren prägen?

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5.8.2026

Teure Fehlplanung vermeiden: Realitätscheck für Ihr Bürokonzept

Greenfield Catapults: Von der Idee zum Forschungsangebot

Fläche reduzieren, Kosten senken und gleichzeitig die Zusammenarbeit verbessern – genau das soll ein neues Bürokonzept leisten.

Doch vor der Umsetzung fehlt meist der entscheidende Realitätscheck: Funktioniert das geplante Layout auch an stark frequentierten Tagen? Finden Mitarbeitende für unterschiedliche Tätigkeiten geeignete Arbeitsplätze? Und bietet das Büro genügend Raum für Austausch und Zusammenarbeit, ohne konzentriertes Arbeiten zu erschweren? Vor der Investition lassen sich diese Fragen bislang nur schwer beantworten, dabei wäre das Risiko von teuren Fehlinvestitionen vermeidbar.

Die wirtschaftliche Bedeutung moderner Bürowelten ist erheblich: Allein 2025 wurden laut BNP Paribas Real Estate in Deutschland mehr als 6 Milliarden Euro in Büroimmobilien investiert. Gleichzeitig zeigen Unternehmensbefragungen des ZEW Mannheim, dass hybride Arbeitsmodelle in deutschen Unternehmen langfristig bestehen bleiben. Damit stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie ihre Büroflächen künftig gestaltet sein müssen, um wechselnde Anwesenheiten, konzentriertes Arbeiten und Zusammenarbeit gleichermaßen zu unterstützen. Überlegungen, bestehende Flächen an diese veränderten Nutzungsanforderungen anzupassen, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.

Ob die mit einer Umgestaltung der Arbeitsflächen verbundenen Maßnahmen die gewünschten Wirkungen erzielen, zeigt sich jedoch häufig erst nach dem Umbau, wenn bereits hohe Kosten für Planung, Ausstattung, Umzug und bauliche Maßnahmen entstanden sind. Stellt sich erst im realen Arbeitsalltag heraus, dass das Konzept ungeeignet ist, müssen Flächen erneut angepasst, zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen oder Räume umgebaut werden. Darüber hinaus kann eine ungünstige räumliche Gestaltung der Arbeitsumgebung konzentriertes Arbeiten erschweren, Begegnungen zwischen Teams behindern und damit Zusammenarbeit und Produktivität beeinträchtigen.

Die zentrale Herausforderung besteht daher darin, wirtschaftliche Einsparungen zu realisieren, ohne die Funktionsfähigkeit und Qualität der Arbeitsumgebung zu gefährden. Besonders deutlich wird dieses Spannungsfeld bei der Frage, ob und in welchem Umfang Büroflächen reduziert werden können.

Flächen reduzieren – aber wie weit?

Viele Unternehmen stellen fest, dass ihre Büroflächen aufgrund schwankender Anwesenheit der Mitarbeitenden nicht durchgehend ausgelastet sind. Hohe Miet- und Betriebskosten fallen trotzdem an. Um diese Kosten zu senken, wird daher häufig geprüft, ob sich Büroflächen reduzieren oder anderweitig nutzen lassen. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass auch an stark frequentierten Tagen ausreichend Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Für das Management stellt sich jedoch nicht nur die Frage, ob Fläche eingespart werden kann, sondern auch, wie weit eine Flächenreduzierung gehen darf, ohne die Arbeitsfähigkeit der Organisation zu beeinträchtigen. Ist die Fläche zu großzügig geplant, entstehen unnötige Leerstände und vermeidbare Kosten. Wird sie hingegen zu stark reduziert, können Engpässe, Nutzungskonflikte und Störungen von Arbeitsabläufen auftreten, die mit Produktivitätsverlusten und zusätzlichen Kosten für spätere Anpassungen verbunden sein können.

Um diese Flächenentscheidungen zu unterstützen, greifen Unternehmen heute häufig auf Belegungs- und Nutzungsanalysen zurück. Sie liefern wertvolle Informationen darüber, wie Büroflächen derzeit genutzt werden und welche Bereiche besonders stark oder nur selten ausgelastet sind. Für die Bewertung geplanter Veränderungen reichen sie jedoch nur bedingt aus, da sie in erster Linie die aktuelle Nutzung erfassen und die Auswirkungen geplanter Flächenveränderungen nur eingeschränkt prognostizieren können.

Eine belastbare Entscheidung muss deshalb beide Seiten berücksichtigen: die wirtschaftlichen Einsparpotenziale und die Auswirkungen des geplanten Bürokonzepts auf den Arbeitsalltag. Hier fehlt bislang häufig eine fundierte Entscheidungsgrundlage.

Varianten prüfen, bevor investiert wird

Genau diese Lücke kann eine Office Simulation schließen. Sie ermöglicht es, unterschiedliche Flächen- und Organisationsszenarien bereits vor der Umsetzung zu untersuchen. So lässt sich beispielsweise bewerten, welche Auswirkungen neue Präsenzregelungen, veränderte Desk-Sharing-Quoten oder andere Annahmen auf Flächenauslastung, Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation haben.

Unternehmen erhalten dadurch eine nachvollziehbare Grundlage, um verschiedene Konzepte miteinander zu vergleichen und Investitionsentscheidungen besser abzusichern. Die Simulation ersetzt die Entscheidung nicht. Sie macht jedoch sichtbar, welche Chancen und Risiken mit den einzelnen Varianten verbunden sind, bevor hohe Kosten für Umbau und Ausstattung entstehen.

Abbildung 1: Simulationsergebnisse zeigen, wie sich unterschiedliche Flächenkonzepte auf Auslastung, Zusammenarbeit und Arbeitsplatzverfügbarkeit auswirken.

Ihr Bürokonzept im Realitätscheck

Aus meiner Sicht benötigen gerade Flächen- und Büroentscheidungen eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Schließlich binden sie oftmals erhebliche finanzielle Ressourcen und prägen die Arbeitsumgebung über viele Jahre hinweg. Gleichzeitig werden ihre tatsächlichen Auswirkungen auf Auslastung, Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation häufig erst sichtbar, wenn die Entscheidung bereits umgesetzt wurde. Umso wichtiger ist es, die Konsequenzen unterschiedlicher Handlungsoptionen möglichst frühzeitig transparent zu machen. Nur so lassen sich Chancen und Risiken nachvollziehbar abwägen und Entscheidungen treffen, die sowohl wirtschaftlichen als auch organisatorischen Anforderungen gerecht werden.

Planen Sie eine Neugestaltung Ihrer Büroflächen oder möchten Sie Flächen einsparen, ohne die Arbeitsfähigkeit Ihrer Organisation zu beeinträchtigen? Gerne unterstütze ich Sie dabei, verschiedene Szenarien vorab zu bewerten und Risiken frühzeitig sichtbar zu machen. Sprechen Sie mich an.

Greenfield Catapults: Von der Idee zum Forschungsangebot
Mit den so genannten Greenfield Catapults fördert das Fraunhofer IAO die Entwicklung neuer, marktnaher Zukunftsthemen. In interdisziplinären Teams entstehen Lösungsansätze zu aktuellen Herausforderungen rund um KI, Resilienz, Nachhaltigkeit, Mobilität und Sicherheit. Unternehmen erhalten dadurch früh Einblick in innovative Entwicklungen und können von praxistauglichen Forschungs- und Innovationsangeboten profitieren, die gezielt auf reale Bedarfe ausgerichtet werden.

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31.7.2026

Agentic Coding: Als Laie gute Software mit KI entwickeln

Mit Coding-Agenten lassen sich komplexe Softwareprojekte umsetzen, ohne dass der Mensch auch nur eine Zeile Code selbst schreibt. Das lädt auch viele Laien mit kaum Programmiererfahrung dazu ein, Software zu entwickeln. Wo liegen hier die Hürden und Risiken? Und was kann man tun, um sie einzugrenzen?

Warnungen und eine Einladung

Einige Expertinnen und Experten warnen: Agentic Coding ohne das nötige Fachwissen sei gefährlich. Ich verstehe diese Sorgen gut und teile viele von ihnen. Wir sollten bei diesen Debatten aber einen kühlen Kopf bewahren. Was sind berechtigte Sorgen und wo spielen vielleicht emotionale Faktoren eine Rolle? Auch ich gebe ungern zu, dass KI mittlerweile häufig besseren Code schreibt als ich selbst, obwohl ich einige Jahre Programmiererfahrung vorzuweisen habe.

In diesem Artikel lade ich dazu ein, eine konstruktive Rolle einzunehmen: Agentic Coding in den Händen von Laien kann heute noch gefährlich sein. Ich nenne hierfür gleich auch einige Gründe. Unser Anspruch sollte aber sein, dass die Technologie dahinter so gut wird, dass auch Menschen ohne Programmiererfahrung ihre Ideen auf sichere Weise mithilfe von KI in gute Software übersetzen können. Und ich bin überzeugt davon, dass uns das gelingen kann.

Ein Selbstversuch, der viel erklärt

Der wichtigste Punkt zuerst: Coding-Agenten hinterfragen selten. Sie führen auch schlecht formulierte Anweisungen meist anstandslos aus. Probieren Sie es ruhig selbst aus: Formulieren Sie einen Prompt bewusst unklar und beobachten Sie, wie bereitwillig der Agent losläuft.

Genau darin liegt für Anfänger eine wesentliche Herausforderung: Niemand schützt sie vor schlechten Entscheidungen, Missverständnissen und Unwissenheit. Coding-Agenten sind häufig so instruiert, dass sie möglichst autonom arbeiten und nur in Ausnahmefällen vor den technischen Konsequenzen der Anweisungen warnen. Unerfahrene Benutzerinnen und Benutzer können sich dadurch leicht in eine Sackgasse manövrieren. Hierbei ist weniger die Gefahr, dass die Agenten unmittelbar Schaden anrichten, sondern vielmehr, dass sie scheinbar funktionierende Software produzieren, die den Anforderungen an gute Software nicht genügt.

Die gute Nachricht: Das lässt sich beeinflussen. Um zu verstehen wie, lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

Warum Agenten nur lokal denken – ein Blick in den Systemprompt

Es gibt einen technischen Grund, warum Agenten sich so verhalten: den sogenannten Systemprompt. Er wird zusammen mit Ihrem Prompt an das Sprachmodell geschickt, ohne dass Sie davon etwas mitbekommen. Dieser Systemprompt ist meist deutlich länger als Ihre eigene Eingabe (oft mehrere Hundert Zeilen) und gibt dem Agenten Verhaltensrichtlinien vor.

GitHub Copilot etwa gewährt in seiner Chat-Debug-Übersicht einen tiefen Einblick in diesen Systemprompt. Besonders aufschlussreich sind die Anweisungen, die der Agent erhält, bevor er die ersten Änderungen vornimmt. Frei übersetzt und zusammengefasst lauten sie:

»Such dir den für die aktuelle Aufgabe passenden Einstiegspunkt im Projekt und sammle nur so viele Informationen, wie du unbedingt für die Aufgabe brauchst. Formuliere eine passende Hypothese und eine günstige, lokale Aktion, um sie zu überprüfen. Falls du dabei Schwierigkeiten hast, schaue dich noch etwas weiter um, aber vermeide es, dir das gesamte Projekt anzuschauen.«

An anderer Stelle heißt es sogar: »Es ist nicht deine Aufgabe, Fehler zu beheben, die nichts mit den aktuellen Anweisungen zu tun haben.«

Diese Vorgaben grenzen die Zuständigkeit des Agenten bewusst ein: Kümmere dich nur um deine aktuelle Aufgabe. Und sie lassen einen entscheidenden Aspekt aus: den Dialog mit dem Benutzer. Selbst wenn Unklarheiten durch das Lesen der Projektdateien nicht zu klären sind, wird der Agent nicht aufgefordert, nachzufragen. Dabei ist genau dieser Dialog wichtig, um Missverständnisse zu erkennen und Ziele zu schärfen.

Wir halten fest: Durch den Systemprompt erhält der Agent eine lokale Sicht auf das Projekt. Das große Ganze muss die Benutzerin oder der Benutzer im Blick behalten. Für erfahrene Entwickler ist das oft genau das gewünschte Verhalten. Für Anfänger dagegen kann es zur Falle werden, da sie häufig selbst nicht in der Lage sind, den Überblick zu bewahren.

Der Systemprompt geht vom Profi im Großprojekt aus

Der Systemprompt von GitHub Copilot ist für große Projekte und erfahrene Anwender ausgelegt. Bei großen Codebasen reicht das Kontextfenster der Sprachmodelle ohnehin nicht aus, um sich ein globales Bild zu verschaffen. Und selbst wenn es reichte, wäre es ineffizient, denn großer Kontext bedeutet deutlich höheren Rechenaufwand und höhere Kosten.

Bei sogenannten Greenfield-Projekten, also ganz neuen, kleinen Projekten, wäre es dagegen durchaus sinnvoll, wenn der Agent das gesamte Projekt im Blick behielte. Genau hier unterscheidet der Systemprompt von GitHub Copilot aber leider nicht. Und Greenfield-Projekte sind typischerweise das, womit Laien starten

Die Lösung: Den Systemprompt mit eigenen Instruktionen ergänzen

Wir können die für uns unpassenden Vorgaben aber über sogenannte Instruktionen korrigieren, mit denen wir den Systemprompt erweitern.

Ich habe eine solche Instruktions-Datei erstellt, die speziell auf Laien zugeschnitten ist. Sie ist öffentlich verfügbar. Den Link dazu finden Sie am Ende des Artikels. Sie sind herzlich eingeladen, diese Instruktionen zu verwenden.

Der Agent weiß dadurch, dass die Benutzerin oder der Benutzer wenig eigene Erfahrung mitbringt. Er stellt Rückfragen und schärft damit die Ziele. Und er versucht, das gesamte Projekt im Blick zu behalten, insbesondere hinsichtlich der Sicherheitsaspekte.

Der Preis dafür: Das Entwicklungstempo sinkt, weil der Agent deutlich mehr kommuniziert, bevor er loslegt. Doch gerade für Laien sollte Verlässlichkeit weit wichtiger sein als Schnelligkeit. Meine These geht sogar weiter: Auch erfahrene Entwickler würden davon profitieren, wenn Ziele öfter im Dialog geschärft würden, bevor der Agent mit der Implementierung beginnt.

Wo die kritische Linie verläuft

Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: Auch mit passenden Instruktionen bleibt Vorsicht geboten. Eine kritische Linie überschreiten Sie insbesondere dann, wenn auch andere Ihre Software nutzen oder sie gar öffentlich verfügbar ist. In diesem Fall gilt: Lassen Sie sich von Expertinnen und Experten beraten – gern bei uns am Fraunhofer IAO.

Können Sie gut erklären? Dann haben Sie eine wichtige Voraussetzung

Ich möchte mit einer Ermutigung schließen. Es stimmt nicht, dass Agentic Coding nur ein Thema für Softwareentwickler ist. Wer Dinge gut erklären kann, bringt eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen mit, um mit Agenten effektiv zu arbeiten.

Es spricht nichts dagegen, mit Coding-Agenten Prototypen Ihrer Ideen zu entwerfen oder Anwendungen zu bauen, die nur Sie lokal nutzen. Beherzigen Sie dabei folgende Dinge: Seien Sie geduldig und erlauben Sie dem Agenten, Rückfragen zu stellen. Und seien Sie bereit, sich technisch fortzubilden. Ihr Agent hilft Ihnen mit den richtigen Instruktionen gern dabei, die geschriebene Software besser zu verstehen.

Sie haben noch offene Fragen oder möchten sich mit mir zu diesem Thema austauschen? Kommen Sie gern auf mich zu, beispielsweise per LinkedIn. Ich freue mich über Kontaktanfragen!

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28.7.2026

Der Wert dazwischen: Kollaboration als Zukunftskompetenz für Museen

Gesellschaftliche Polarisierung, technologische Veränderungen, steigende Erwartungen an Teilhabe und knappe Ressourcen prägen den Museumsalltag zunehmend. Museumsleitungen und Kulturmanagerinnen und -manager müssen deshalb neue Wege finden, um gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, Räume für Austausch zu schaffen und unterschiedlichen Perspektiven gerecht zu werden. Kollaboration könnte hier zu einem Schlüsselthema für positive Veränderungen werden – wenn sie so umgesetzt wird, dass sie ihr volles Potenzial entfalten kann.

Kollaboration ist mehr als Beteiligung

Im Museum wird Kollaboration häufig dort sichtbar, wo Menschen beteiligt werden: in partizipativen Formaten, Outreach-Projekten oder Co-Creation-Prozessen. Diese Ansätze beziehen Wissen, Erfahrungen und Ideen aus beispielsweise der Stadtgesellschaft ein und schaffen neue Beziehungen zwischen Museum und Publikum.

Beispielhaft dafür steht das StadtPalais – Museum für Stuttgart. Kollaboration ist dort nicht auf einzelne Beteiligungsformate beschränkt, sondern prägt die Arbeitsweise des gesamten Hauses. Gemeinsam mit Initiativen, Vereinen, Künstlerinnen, Künstlern, Bürgerinnen und Bürger entstehen Projekte und Ausstellungen, die unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt sichtbar machen. Das Museum versteht sich dabei nicht nur als Ort der Vermittlung, sondern zunehmend auch als Plattform für gesellschaftlichen Austausch und gemeinsames Gestalten.

Museen beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren mit Beteiligung und gemeinschaftlicher Gestaltung. Doch Kollaboration geht darüber hinaus. Je intensiver die Zusammenarbeit mit externen Akteurinnen und Akteuren wird, desto stärker bedeutet sie auch, Verantwortung für Prozesse und Ergebnisse zu teilen. Genau das macht Kollaboration anspruchsvoll. Einen wichtigen Impuls hierfür setzte Nina Simon mit ihrem Buch The Participatory Museum (Simon, 2010). Simon beschreibt darin unterschiedliche Stufen der Beteiligung (siehe Abbildung 1): von Contribution über Collaboration und Co-Creation bis hin zu Hosting. Der entscheidende Unterschied liegt dabei weniger im Format selbst als vielmehr im Grad geteilter Verantwortung. Es geht nicht nur darum, dass Menschen beteiligt werden, sondern wie stark sie tatsächlich mitgestalten können.

Abbildung 1: Eigene Darstellung in Anlehnung an Simon, N. (2010). The Participatory Museum & LWL-Museumsamt für Westfalen (o. J.).

Die zentrale Frage lautet deshalb nicht:
Wer macht mit?
Sondern vielmehr:
Wie wird gemeinsam gestaltet?

Geteilte Verantwortung als Grundlage von Kollaboration

Kollaboration bedeutet, gemeinsam Verantwortung für einen Prozess oder ein Ziel zu übernehmen. Für Entscheiderinnen und Entscheider in Museen heißt das auch, Verantwortung nicht ausschließlich in der eigenen Organisation zu verorten, sondern sie bewusst mit anderen zu teilen.

Der Begriff der Co-Creation geht dabei noch einen Schritt weiter als »klassische« Zusammenarbeit. Hier geht es um die tatsächliche gemeinsame Entwicklung von Lösungen. Ideen, Prozesse und Ergebnisse werden gemeinsam »co-kreiert«, Verantwortung, Perspektiven und Gestaltungsmacht werden dabei bewusst geteilt.

Haltung: Kollaboration beginnt beim Menschen

Geteilte Verantwortung setzt Vertrauen voraus, weil echte Kollaboration nicht dort entsteht, wo Prozesse vollständig kontrollierbar sind, sondern dort, wo Menschen bereit sind, sich aufeinander einzulassen und Verantwortung zu teilen.

Für Entscheiderinnen und Entscheider in Museen bedeutet das auch, bewusst ein Stück Kontrolle abzugeben. Nur so kann gegenseitiges Vertrauen iterativ durch gemeinsame Erfahrungen, wechselseitige Verlässlichkeit und gelingende Zusammenarbeit entstehen, oder kurz gesagt: Vertrauen erzeugt Vertrauen (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: eigene Darstellung, angelehnt an den „Trust Building Loop“.

Struktur: Zusammenarbeit braucht Räume

Vertrauen allein reicht jedoch nicht aus. Selbst motivierte Teams können kaum kollaborativ arbeiten, wenn die organisatorischen Rahmenbedingungen sie dabei nicht unterstützen: Wenn Zeit für Austausch fehlt, Abteilungen isoliert voneinander arbeiten oder Zusammenarbeit zusätzlich zum ohnehin verdichteten Arbeitsalltag organisiert werden muss.

Kollaboration braucht deshalb Räume: zeitliche, finanzielle, organisatorische und manchmal auch mentale. Etwa durch regelmäßige Austauschformate, gemeinsame Projektarbeit oder bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Vor allem aber braucht sie Strukturen, die Begegnung ermöglichen – zwischen Abteilungen, Hierarchien und über Organisationsgrenzen hinweg.

Damit wird deutlich: Kollaboration ist nicht nur eine Frage der Zusammenarbeit zwischen Menschen, sondern auch der Organisation selbst. Ob sie gelingt, hängt wesentlich davon ab, welche Strukturen Zusammenarbeit ermöglichen. Studien aus dem Innovationsmanagement zeigen seit Jahren, dass kollaborative Netzwerke und Ökosysteme Innovation, Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit fördern können.

Gerade Museen bringen hierfür besondere Voraussetzungen mit. Sie verbinden Wissen, Menschen, Geschichten, Orte und gesellschaftliche Debatten. Sie agieren an den Schnittstellen von Kultur, Bildung, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Gerade dadurch können sie selbst zu wichtigen Knotenpunkten gesellschaftlicher Ökosysteme werden.

Praxis: Der Wert entsteht im Dazwischen

Besonders spannend ist dabei, dass der eigentliche Mehrwert von Kollaboration häufig nicht im fertigen Ergebnis oder im sichtbaren Format entsteht, sondern bereits unterwegs: im Austausch unterschiedlicher Menschen, im gemeinsamen Lernen und in den Beziehungen, die dabei wachsen. Oder anders formuliert: in dem, was dazwischen entsteht.

Kollaboration bedeutet deshalb nicht nur, Projekte gemeinsam umzusetzen. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass neue Verbindungen entstehen und aus unterschiedlichen Erfahrungen gemeinsame Lösungen wachsen können (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: Kollaboration zwischen Haltung, Praxis und Struktur, eigene Darstellung.

Gerade darin liegt die besondere Stärke von Museen. Kaum eine andere Institution verbindet Wissen, Menschen, Orte und gesellschaftliche Debatten auf vergleichbare Weise. Genau diese Fähigkeit macht Museen zu wichtigen Akteurinnen und Akteure gesellschaftlicher Transformationsprozesse.

Die Zukunftsfähigkeit von Museen entscheidet sich deshalb nicht allein an neuen Technologien oder Formaten. Sie entscheidet sich ebenso daran, wie gut es gelingt, Zusammenarbeit so zu gestalten, dass gemeinsames Lernen und tragfähige Beziehungen entstehen.

Mit dem Museum Innovation Network greifen wir genau diese Fragestellungen auf und entwickeln kollaborative Ökosysteme, begleiten Transformationsprozesse wissenschaftlich und schaffen Räume für Austausch und gemeinsames Lernen.

Denn die entscheidenden Dinge entstehen oft genau dort, wo sie nicht vollständig planbar sind: in dem, was dazwischen passiert.

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Aktuelles

12.8.2026

EUDI-Wallet: Was Kommunen zur Akzeptanzpflicht ab 2027 wissen müssen

Ab dem 2. Januar 2027 müssen alle deutschen Verwaltungen die europäische digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) akzeptieren. Damit Kommunen rechtzeitig und passgenau auf die Akzeptanzpflicht ab 2027 vorbereitet sind, unterstützt das Fraunhofer IAO diese dabei, regulatorische Anforderungen, Umsetzungsoptionen und den eigenen Reifegrad systematisch zu erfassen und in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen.
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30.7.2026

Best Paper Award auf der HCI International 2026 für Forschung zu KI-Avataren

Dr. Steffen Braun und David Blank vom Fraunhofer IAO erhalten für ihre Forschung zu KI- und XR-Avataren den Best Paper Award der internationalen VAMR 2026. Der Preis wird im Rahmen der 18th International Conference on Virtual, Augmented and Mixed Reality verliehen, einer Fachkonferenz der Human-Computer Interaction International (HCII) 2026 in Montréal.
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27.7.2026

Investitionsrisiken senken: KI-basierte Office Simulation für strategische Büroentscheidungen

Büroplanung ist kein reines Immobilien- oder Ausstattungsthema, sondern eine strategische Investitionsentscheidung: Das Innovationsnetzwerk OFFICE 21® des Fraunhofer IAO entwickelt gemeinsam mit Partnerunternehmen eine KI-basierte Office Simulation. Damit lassen sich Büroflächen, Layouts und hybride Arbeitskonzepte vor realen Investitionen datenbasiert bewerten und Investitionsrisiken frühzeitig reduzieren.
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27.7.2026

JoBot startet: Neuer KI-Assistent erleichtert den Zugang zur Forschung des Fraunhofer IAO

Welche Forschungsangebote gibt es zum Thema Künstliche Intelligenz? Wer beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeit? Und welche Veranstaltungen finden demnächst statt? Der neue KI-gestützte JoBot hilft Interessierten dabei, schneller passende Informationen, Angebote und Ansprechpersonen des Fraunhofer IAO zu finden.
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Schwerpunkte

Identity Management

Vertrauenswürdige Identitäten sind wesentliche Grundlage für viele digitale Prozesse. Wir unterstützen Sie bei wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fragestellungen des organisationsinternen und organisationsübergreifenden Identiätsmanagements und der Informationssicherheit.

Vehicle Experience

Die wichtigsten Innovationen im Automobil wirken sich heute direkt auf das Fahrerlebnis und die Mensch-Maschine Interaktion aus. Für diese Innovationen bieten wir Demonstrations- und Testumgebungen und führen Probandenstudien nach wissenschaftlichen Standards mit innovativen Methoden durch.

Interaction Design

Die Interaktion mit Technik soll intuitiv sein und Spaß machen. Dabei geht es um die Wahl der richtigen Technologien und um die Gestaltung von allem was der Nutzer sieht, hört und fühlt. Attraktive und ergonomische User Interfaces sind uns wichtig. Die visuelle Gestaltung kommuniziert wichtige Eigenschaften und Zusammenhänge.

Human-Centered AI

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen können unser Leben und Arbeiten bereichern. Wir gestalten KI-Systeme, die vertrauenswürdig und nachvollziehbar sind und mit denen Menschen gerne interagieren und effizient zusammenarbeiten.

User Experience

Mit WOW-Faktor zum Produkterfolg! Heben Sie sich von der Konkurrenz ab, mit Produkten und Services, die Ihre Nutzer:innen nachhaltig begeistern. Mit ihrer Erfahrung und unserem Know-How können wir gemeinsam attraktive Produkte und Services gestalten, die optimal bedienbar, emotional ansprechend und wirtschaftlich erfolgreich sind.

Neuroadaptive Systeme

Wir blicken in eine Zukunft, in der intelligente Systeme dabei helfen, unsere Arbeit und unser tägliches Leben einfacher zu machen. Unsere Arbeit beruht auf einem umfassenden Verständnis dafür, wie Menschen mit der realen Welt interagieren. Wir schauen uns an, was sie sehen, hören und fühlen.