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Präsenzveranstaltung / 24.9.2026

OT-Security Day

​Praxis, Austausch und Strategien für industrielle OT-Sicherheit​

Webinar / 30.9.2026

EUDI-Wallet Navigator

Was Kommunen zur Akzeptanzpflicht ab 2027 wissen müssen​​

Veranstaltung / 13.10.2026

Finanz- und Rechnungsbetrug verhindern – im Zeitalter von KI

Seminar gegen CEO-Fraud für Mitarbeitende in den Bereich Finanzen und Controlling

Forum / 10.11.2026

AEROKI: Cyberrisiken im Anflug

Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt AEROKI für ein ganzheitliches Cyberlagebild in Kritischen Infrastrukturen​​

Blog-Beiträge

7.9.2026

Wissensgraph statt Dokumentensuche: Wie Unternehmenswissen nutzbar wird

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das einen KI-Assistenten auf die eigenen Dokumente gesetzt hat: Handbücher, Berichte, Protokolle, alles indexiert. Die ersten Wochen sind begeisternd. Dann kommen die Fragen, die im Alltag wirklich zählen – warum eine Anlage immer wieder ausfällt, warum eine Maßnahme an einem Standort wirkt und am anderen nicht –, und das System schweigt. Nicht, weil das Modell zu schwach wäre. Sondern weil ihm die Zusammenhänge fehlen.

Organisationen denken verteilt 

Wie verteiltes Wissen konkret funktioniert, hat der Kognitionswissenschaftler Edwin Hutchins seiner Studie »Cognition in the Wild« gezeigt am Beispiel eines Marineschiffs gezeigt: Kein einzelner Mensch an Bord »weiß« die Position des Schiffs. Das Wissen entsteht verteilt – über Instrumente, Karten, Routinen und die Zusammenarbeit mehrerer Personen. Genau so funktionieren Unternehmen: Das Wissen, wie ein Produkt entsteht oder eine Anlage läuft, besitzt niemand allein. Es ist verteilt über Menschen, Systeme, Prozesse und Dokumente. Aber dieses verteilte Gedächtnis war passiv: Ein Aktenordner beantwortet keine Fragen. Ein Laufwerk verknüpft keine Zusammenhänge. Bis heute muss der Mensch die kognitive Integrationsleistung selbst erbringen: suchen, lesen, kombinieren, schlussfolgern.

Wo die Dokumentensuche an ihre Grenze kommt

Der erste Schritt zum aktiven Gedächtnis im Unternehmen ist heute Stand der Technik: Retrieval-Augmented Generation (RAG). Dokumente werden dabei nicht mehr nach Stichworten durchsucht, sondern als Bedeutungsvektoren (Embeddings) abgelegt; ein Sprachmodell formuliert aus den relevantesten Passagen eine Antwort. Der Fortschritt ist real – wer nach »Anlage steht nach Werkzeugwechsel still« fragt, findet auch den Bericht, in dem »Spindelstillstand nach Rüstvorgang« steht. Für Belegschaften, die bislang mit Volltextsuche und zwölf Ordnerebenen gelebt haben, ist das ein spürbarer Sprung.

Und doch reicht es nicht. Nehmen wir eine Technikerin, die morgens vor Pumpe P-07 steht, die zum dritten Mal in diesem Jahr ausgefallen ist. Sie fragt das System: »Warum fällt P-07 immer wieder aus?« Ein RAG-System liefert ihr drei Textpassagen aus drei Störungsberichten – jede für sich korrekt, jede für sich nutzlos. Was es nicht liefert: dass alle drei Ausfälle nach demselben Wartungsintervall auftraten, dass eine baugleiche Pumpe in Halle 2 dasselbe Muster zeigt, und dass ein Kollege vor drei Jahren genau dieses Problem auf eine Lieferantencharge zurückgeführt hat. Denn RAG findet Textstellen, keine Zusammenhänge. Es kennt keine Historie einer Anlage, keine Beziehung zwischen Bauteil, Fehlerbild und Maßnahme. Zerteilt man Dokumente ungeschickt (das sogenannte Chunking), gehen Kontexte verloren; und ein Sprachmodell kann auch mit korrektem Retrieval Aussagen erzeugen, die in keiner Quelle stehen. Ein reines RAG-System ist deshalb ein gutes Kurzzeitgedächtnis – aber noch kein Wissen.

Der Wissensgraph: wenn das System Zusammenhänge kennt

Menschen erinnern sich nicht an Seiten, sondern an Zusammenhänge: Diese Pumpe gehört zu jener Linie. Vor drei Jahren hatte sie denselben Schaden. Damals half Maßnahme X.

Genau das bilden Wissensgraphen ab. Sie halten fest, welche Dinge es gibt – Anlagen, Bauteile, Fehler, Maßnahmen, Personen – und wie sie zusammenhängen: explizit, prüfbar, maschinenlesbar.

Kombiniert man beides, spricht man von GraphRAG. Die Arbeitsteilung ist simpel: Das Sprachmodell versteht die Frage und formuliert die Antwort. Der Graph liefert die Zusammenhänge und sagt, woher sie stammen.

Unsere Technikerin bekommt damit keine drei Textstellen, sondern eine Antwort mit Herleitung: derselbe Fehler, dreimal im gleichen Abstand, einmal vor drei Jahren schon gelöst. Quelle inklusive.

In unseren Projekten am KODIS des Fraunhofer IAO ist diese Architektur der Kern des organisationalen Gedächtnisses: LLMs als Schnittstelle und Strukturierungsmaschine, der Wissensgraph als Langzeitgedächtnis.

Wie daraus in der Industrie ein System wird, das Erfahrungswissen im Dialog aufnimmt, zeige ich im nächsten Teil (siehe Leselinks).

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Was gewinnt ein Unternehmen, dessen Wissen so organisiert ist? Drei Dinge, die sich unmittelbar auf Kosten und Risiken auswirken. Erstens sinkt die Abhängigkeit von einzelnen Personen: Wenn Zusammenhänge im System stehen und nicht nur in einem Kopf, ist der Urlaub des Anlagenexperten kein Betriebsrisiko mehr. Zweitens wird Erfahrung übertragbar – neue Mitarbeitende bekommen nicht nur Dokumente, sondern begründete Antworten mit Herkunft, und das verkürzt Einarbeitungszeiten spürbar. Und drittens dreht sich die Alterungslogik um: Ein Aktenarchiv verliert mit jedem Jahr an Wert, ein Wissensgraph gewinnt an Wert, weil jede neue Störung, jede Lösung, jede Erfahrung die Zusammenhänge dichter macht. Aus dem Kostenfaktor Dokumentation wird ein Vermögenswert, der mitwächst.

Der größte Denkfehler, den ich derzeit in KI-Projekten sehe: einen RAG-Piloten für das Ziel zu halten. Er ist der Einstieg. Mein Rat an alle, die gerade eine KI-Wissensarchitektur planen: Fragen Sie nicht zuerst »Welches Modell nehmen wir?«, sondern »Welche Fragen soll unser System in drei Jahren beantworten können?«. Wenn darunter Fragen sind, die Zusammenhänge über Zeit, Anlagen oder Abteilungen hinweg betreffen, brauchen Sie einen Wissensgraphen – und zwar von Anfang an, nicht als spätere Nachrüstung.

Eine Frage bleibt dabei offen, und es ist die entscheidende: Woher kommt eigentlich das Wissen, das in diesem Gedächtnis landen soll? Das Wertvollste steht in keinem Dokument, das sich indexieren ließe. Darum geht es im nächsten Teil dieser Reihe.

Sie planen gerade genau das? Wir begleiten Unternehmen von der Wissensarchitektur über Workshops und Proof of Concept bis zum produktiven System – sprechen Sie uns an.

Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
Wissen sitzt in Köpfen – und verlässt mit ihnen das Unternehmen. Künstliche Intelligenz verändert das gerade grundlegend: Erstmals können Organisationen ein echtes Gedächtnis aufbauen, das Erfahrungswissen nicht nur speichert, sondern versteht, verknüpft und im Dialog verfügbar macht. Unsere Blogreihe zeigt, warum klassisches Wissensmanagement am impliziten Wissen gescheitert ist, wie LLMs, Wissensgraphen, multimodale und kausale KI daraus lernende Systeme machen – und wem ein künstliches Gedächtnis am Ende vertrauen darf.

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4.9.2026

Wie Quantencomputing zum Wettbewerbsvorteil der Region Heilbronn-Franken wird

Blogreihe »Heilbronn rechnet mit der Zukunft«

Die globalisierte Wirtschaft ist in einem beispiellosen Umbruch. Um konkurrenzfähig bleiben zu können, reicht es nicht, ausschließlich auf derzeitige Trends zu setzen. Vielmehr ist eine frühzeitige Beschäftigung mit den kommenden technologischen Möglichkeiten notwendig. Quantencomputing (QC) erweitert die Grenzen klassischer Rechenverfahren und erschließt neue Potenziale in Bereichen wie der Materialentwicklung, Pharmazie sowie an den Schnittstellen zu Künstlicher Intelligenz und Cybersecurity. Deshalb könnte Quantencomputing zum entscheidenden Standortfaktor im Rennen um die Wertschöpfung der Zukunft werden.

Doch wie können sich Regionen und ihre Unternehmen auf die Zukunftstechnologie vorbereiten? Diese Frage übersetzen wir im Forschungs- und Innovationszentrum für Angewandte Quanten-KI mit unserer Arbeit in ein ambitioniertes Ziel: den Aufbau eines international vernetzten Quanten-Hubs in Heilbronn-Franken. Die Region und ihre Unternehmen werden damit einen Ort haben, an dem Forschung, Talente, Unternehmen und neue Geschäftsmodelle rund um das Wechselspiel zwischen Quantencomputing und KI zusammenfinden.

Warum Heilbronn-Franken jetzt auf Quantencomputing setzt

Mit dem Bildungscampus verfügt die Region über einen einzigartigen Ort, an dem Bildung, Forschung und Innovation räumlich zusammenkommen. In den vergangenen Jahren ist rund um den Bildungscampus, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ein Ökosystem entstanden, das neue Technologien nicht nur beobachtet, sondern aktiv gestaltet, wie beispielsweise mit dem Innovation Park AI, kurz IPAI. Diese einzigartige Verbindung bildet die Grundlage für den Aufbau eines international vernetzten Quanten-Hubs, in dem Forschung, Ausbildung, Anwendung und neue Geschäftsmodelle systematisch zusammengeführt werden.

Damit hat Heilbronn-Franken als dynamisches Innovationsökosystem die Möglichkeit, neue Technologien früh aufzugreifen und in die Anwendung zu überführen. Wir warten nicht auf einen Durchbruch, sondern bauen gemeinsam mit den Unternehmen vor Ort gezielt Kompetenzen und Netzwerke auf, von dem teilnehmende Unternehmen heute schon profitieren können.

Wie Unternehmen profitieren können

Wer die transformative Kraft der Zukunftstechnologie systematisch im eigenen Unternehmen nutzen will, muss die Voraussetzungen dafür frühzeitig schaffen. Der Quanten-Hub Heilbronn-Franken bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, den Weg von der »Quantum Awareness« hin zur »Quantum Readiness« zu beschreiten. Am Anfang steht die Bewertung existierender Anwendungsfälle in den Unternehmen auf ihre QC-Eignung hin, also inwieweit Quantencomputing einen Vorteil bringen kann. Unternehmen können über das Fraunhofer QC-Test- und Beratungszentrum INQUBATOR ihre Anwendungsfälle einreichen. Je nach Bewertung, die stark von den jeweiligen Problemklassen abhängt, können diese im weiteren Verlauf gemeinsam mit jeweils passenden Fraunhofer-Instituten bearbeitet werden. Mit gezielten Schulungen, wie etwa der QC Winter School in Kooperation mit der Hochschule Heilbronn können notwendige Kompetenzen Schritt für Schritt aufgebaut werden.

Eine Roadmap als gemeinsamer Orientierungsrahmen

Um diesen Prozess zu strukturieren, wurde die Quantencomputing-Roadmap Heilbronn-Franken entwickelt. Die Roadmap basiert auf einer Interviewstudie mit internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen entstand in einem Multi-Akteurs-Prozess unter Einbezug eines internationalen Beratungsgremiums die Quantencomputing-Roadmap Heilbronn-Franken.

Abbildung 1: Charakteristika der Quantencomputing-Roadmap Heilbronn-Franken. Ein strukturiertes Angebot für die Region Heilbronn-Franken.

Sie ist kein Förderprogramm und kein starres Maßnahmenpaket. Vielmehr bietet sie einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für Akteure aus Forschung, Bildung, Wirtschaft und Politik. Zentraler Bestandteil der Roadmap sind vier Handlungspfade, die den Kern eines erfolgreichen Quanten-Hubs bilden:

  • Positionierung und Exzellenz im Quantencomputing-Ökosystem
  • Akademische Ausbildung und Fachkräftebasis für Quantencomputing
  • Anwendung von Quantencomputing in Unternehmen
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich Quantencomputing
  • Abbildung 2: Handlungsfelder der Quantencomputing-Roadmap Heilbronn-Franken. Die Roadmap positioniert die Region Heilbronn-Franken im internationalen Quantencomputing-Ökosystem mit Schwerpunkt auf Quanten-KI.

    Jeder der Pfade ist auf das gemeinsame Zielbild ausgerichtet: die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Quantencomputing-Kompetenzen aufgebaut, in die Anwendung gebracht und langfristig in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung überführt werden. Auf Basis der regionalen Ressourcen und Kompetenzen wird so ein einzigartiges Forschungsprofil geformt, das den Ausgangspunkt für den Ausbau eines international vernetzten Quanten-Hubs bildet. Die Roadmap ist dabei über einen Zeitraum von zehn Jahren bis 2034 formuliert und mit konkreten Meilensteinen unterlegt.

    Mitmachen statt Abwarten

    Der Aufbau eines Quantenökosystems lebt von Menschen, Austausch und gemeinsamen Aktivitäten verschiedener Institutionen, die langfristig an einer gemeinsamen Vision arbeiten. Als Forschungs- und Innovationszentrum für Angewandte Quanten-KI bringen wir als „Orchestrator“ des entstehenden Quantenökosystems Akteure zusammen, machen Aktivitäten sichtbar und stoßen neue Kooperationen an. Gleichzeitig tragen wir mit eigenen Forschungs-, Transfer- und Bildungsformaten zur Umsetzung der Roadmap bei.

    Exemplarisch dafür ist die Veranstaltungsreihe „Quantum Meetup Heilbronn“. Sie fungieren als Treffpunkt des entstehenden Quanten-Hubs. Hier werden Aktivitäten sichtbar gemacht, neue Partner eingebunden und Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt. Aus einzelnen Akteuren entsteht so Schritt für Schritt eine vernetzte Community. Die Treffen orientieren sich entlang der Entwicklungspfade und reichen von Forschung und Infrastruktur über Unternehmensanwendungen bis hin zu Bildung und Wissenschaftskommunikation. Die Meetups sind unser zentrales Tool, um Transparenz zu schaffen und Partner zur Vernetzung und letztlich zur Umsetzung der Roadmap auf dem Weg zum Quanten-Hub einzuladen.

    Mit dieser Blogreihe machen wir sichtbar, wie aus einzelnen Aktivitäten Schritt für Schritt ein international vernetztes Ökosystem für Quanten-KI entsteht.
    Im nächsten Quantum Meetup am 15. September können Unternehmen zudem erfahren, wer mit welchen Anwendungsfällen eigentlich Quantencomputing braucht und wie ein strategieorientiertes Kompetenzmanagement für Quantencomputing in Unternehmen aussehen kann.

    Blogreihe »Heilbronn rechnet mit der Zukunft«
    Quantencomputing könnte die Grenzen heutiger Rechenverfahren erweitern und zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die Wertschöpfung von morgen werden. Unsere Blogreihe zeigt, warum Unternehmen sich schon heute mit der Technologie beschäftigen sollten, welche Chancen an den Schnittstellen zu KI und anderen Zukunftsfeldern entstehen, wie Heilbronn-Franken ein starkes Quanten-Ökosystem aufbaut und was es braucht, um zu einem international sichtbaren Quanten-Hub zu werden.

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    3.9.2026

    Green AI: KI plus Effizienz, minus Ressourcenverbrauch

    Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie heute schon KI genutzt?
    Inzwischen ist die Technologie aus dem Alltag vieler Menschen kaum noch wegzudenken. Häufig kinderleicht in der Anwendung liefert sie scheinbar mühelos hochqualitative Ergebnisse, die den eigenen Aufwand stark reduzieren. Doch wo ist da der Haken und lässt sich der besagte eingesparte Aufwand messen?
    In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf Green AI und die oft vernachlässigten Umweltauswirkungen Künstlicher Intelligenz.

    Montagmorgen. Der erste Kaffee steht auf dem Schreibtisch. Bevor der Arbeitstag richtig beginnt, öffnest du deinen KI-Assistenten. Du lässt dir eine E-Mail formulieren, eine Excel-Formel erklären und eine Präsentation strukturieren. Dann erzeugst du mit einer Bild-KI ein überzeugendes Titelbild für die Präsentation. Am Abend planst du mit einem KI-Assistenten den nächsten Urlaub und lässt dir Restaurantempfehlungen zusammenstellen. Nichts davon erscheint besonders außergewöhnlich. Jede einzelne Anfrage dauert nur wenige Sekunden. 

    Doch nun ein Gedankenexperiment: Stell dir vor, jeder dieser scheinbar kleinen KI-Momente würde irgendwo auf der Welt einen Schalter umlegen. Ein Rechenzentrum startet Prozessoren. Kühlsysteme springen an. Strom wird verbraucht. Wasser wird benötigt, um die entstehende Wärme abzuführen. Millionen spezialisierter Chips arbeiten parallel daran, innerhalb von Sekunden eine Antwort zu erzeugen.

    Für eine einzelne Anfrage mag dieser Aufwand gering erscheinen. Doch was passiert, wenn Hunderte Millionen Menschen täglich dasselbe tun?

    Künstliche Intelligenz verändert nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Gleichzeitig wächst jedoch ihr Bedarf an Rechenleistung und somit Energie. Während die Leistungsfähigkeit moderner KI-Systeme stetig wächst, rückt zunehmend eine Frage in den Vordergrund:

    Wie können wir die Vorteile von KI nutzen, ohne dabei die Auswirkungen auf die Umwelt aus dem Blick zu verlieren?

    KI hat sich innerhalb weniger Jahre von einer Forschungstechnologie zu einem allgegenwärtigen Werkzeug entwickelt. Weniger sichtbar bleibt jedoch, dass hinter jeder KI-Anfrage leistungsstarke Rechenzentren arbeiten, die enorme Mengen an Energie, aber auch Wasser und andere Rohstoffe wie Silizium, Aluminium, Kupfer, Lithium und Kobalt benötigen. Während die Leistungsfähigkeit aktueller KI-Modelle kontinuierlich wächst, steigt gleichzeitig ihr ökologischer Fußabdruck.

    Doch warum werden KI-Systeme überhaupt immer ressourcenintensiver?

    Ein wesentlicher Treiber des steigenden Ressourcenbedarfs liegt in der Entwicklung der KI selbst. In der Vergangenheit wurde der Fortschritt vieler KI-Modelle vor allem durch ein Prinzip vorangetrieben: größer ist besser. Mehr Daten und mehr Parameter führen häufig zu einer höheren Leistungsfähigkeit der Modelle, gleichzeitig erhöht sich jedoch der Bedarf an Energie und anderen Ressourcen erheblich.

    KI-Systeme verbreiten sich immer weiter und die Zahl ihrer Nutzerinnen und Nutzer wächst kontinuierlich. Dadurch verschiebt sich der Ressourcenverbrauch zunehmend von der Trainings- in die Nutzungsphase.

    Der genaue Stromverbrauch einer einzelnen Anfrage hängt dabei von unterschiedlichen Faktoren wie dem verwendeten Modell, der Antwortlänge und der Hardware ab. Aktuelle Analysen schätzen eine typische ChatGPT-Anfrage auf etwa 19 Wh, das sind ca. 63 Google-Anfragen (diese werden auf 0,3 Wh je Anfrage geschätzt). Milliarden täglicher Interaktionen summieren sich zu einem immensen Energiebedarf auf globaler Ebene. Skaliert man die rund 3,2 Milliarden Anfragen pro Tag, ergibt sich ein jährlicher Energiebedarf von ca. 22,15 TWh – zum Vergleich: das allein ist mehr als der Energieverbrauch kleinerer Länder wie Slowenien oder Kenia.

    Besonders deutlich wird dies auch bei generativer Bild-KI. Untersuchungen zeigen, dass die Erstellung eines einzelnen KI-generierten Bilds ungefähr so viel Energie benötigen kann wie das vollständige Aufladen eines Smartphones. Für die Erzeugung längerer Videos vervielfacht sich dieser Aufwand nochmals erheblich.

    Der exakte Ressourcenbedarf von KI hängt von zahlreichen Faktoren wie dem verwendeten Modell, der Hardware, der Nutzungsintensität und der Energiequelle ab, die Größenordnung zeigt jedoch: Digitale Anwendungen sind keineswegs immateriell.

    Die gute Nachricht: Effizienzpotenziale sind enorm

    Die steigenden Umweltwirkungen von KI bedeuten nicht zwangsläufig, dass auf KI verzichtet werden muss. Im Gegenteil. Zahlreiche Studien zeigen, dass bereits durch gezielte Optimierungen erhebliche Einsparungen möglich sind. In einigen Anwendungsfällen konnten Energieverbräuche um bis zu 70 Prozent reduziert werden, ohne dass die Qualität der Ergebnisse spürbar abnahm.

    Genau hier setzt das Konzept Green AI an. Dabei steht das Ziel im Fokus, KI ressourcenschonender zu entwickeln und zu betreiben, ohne den praktischen Nutzen aus den Augen zu verlieren. Oft wird Green AI ausschließlich als Nachhaltigkeitsthema betrachtet. Tatsächlich reichen die Vorteile jedoch weit darüber hinaus und können sich zu wirtschaftlichen und strategischen Erfolgsfaktoren für Unternehmen entwickeln, die KI langfristig produktiv und verantwortungsvoll einsetzen möchten.

    Viele Entscheidungen können schon beim Design der späteren KI-Anwendung antizipiert werden: Nicht jede Aufgabe benötigt ein Milliarden-Parameter-Modell, häufig reichen kleinere, spezialisierte Modelle aus, um eine vergleichbare Ergebnisqualität zu erzielen. Entscheidend ist, nicht nur auf Leistung und Performance zu setzen, sondern auch auf Effizienz. Effizientere KI-Modelle benötigen weniger Rechenleistung und verursachen dadurch geringere Energiekosten. Gleichzeitig können sie auf weniger leistungsfähiger Hardware betrieben werden und werden dadurch auch für Organisationen mit begrenzten Ressourcen zugänglicher. Darüber hinaus können viele Anwendungen direkt auf Smartphones, Maschinen oder Sensoren ausgeführt werden. Das reduziert nicht nur den Energiebedarf, sondern verbessert auch Datenschutz, Kontrolle und Transparenz, da Daten nicht zwangsläufig an Rechenzentren übertragen werden müssen, sondern eine lokale Verarbeitung stattfinden kann.

    Transparenz ist hierbei der Schlüssel: Tools, Metriken, Labels und Leaderboards schaffen Vergleichbarkeit und helfen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dies stärkt auch die digitale Souveränität, da weniger Abhängigkeit zu großen Cloud-Anbietern und zentralen Infrastrukturen besteht.

    Im Fokus der Diskussion steht also nicht die Frage, ob KI eingesetzt werden sollte, sondern wie sie eingesetzt werden kann, um effizientere und verantwortungsvolle KI-Systeme zu schaffen.Wenn Sie also morgen früh wieder ihren KI-Assistenten öffnen, denken Sie daran: Hinter jeder Anfrage stehen Ressourcen. Aber mit bewussten Entscheidungen und Handlungen können wir dazu beitragen, dass die KI von morgen nicht nur leistungsstark, sondern auch nachhaltig ist.

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    31.8.2026

    Die Babyboomer gehen – wie bleibt ihr Wissen im Unternehmen?

    Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«

    Stellen Sie sich vor, Ihr bester Instandhalter geht nächsten Monat in Rente. Vierzig Jahre Berufserfahrung, er kennt jedes Anlagengeräusch, jede Störung hat er schon einmal gesehen. Natürlich haben Sie vorgesorgt: Es gibt ein Übergabedokument, zwanzig Seiten, sauber ausgefüllt. Und trotzdem wissen Sie beide, dass das Entscheidende nicht darinsteht – weil es sich nicht hineinschreiben lässt. »Wir wissen mehr, als wir zu sagen wissen«, hat der Philosoph Michael Polanyi diesen Umstand schon 1966 auf den Punkt gebracht. Genau an diesem Satz ist das Wissensmanagement dreißig Jahre lang gescheitert. Und das muss angesichts der einsetzenden Verrentungswelle anders werden.

    Die unbequeme Bilanz: Wir haben Dokumente verwaltet, nie Wissen

    Seit den 1990er-Jahren investieren Unternehmen in Wissensdatenbanken, Wikis, Intranets und Dokumentenmanagementsysteme. Die Bilanz ist ernüchternd: Die Systeme sind voll, aber tot. Gepflegt werden sie von wenigen, gelesen von noch wenigeren, und die Suche findet ohnehin nur, was jemand aufgeschrieben hat – nicht, was Menschen wissen.

    Bleiben wir bei unserem Instandhalter. In seinem Übergabedokument steht: »Anlage 12 vor dem Anfahren auf Betriebstemperatur bringen.« Was nicht darinsteht: dass er montags zwanzig Minuten früher kommt, weil die Halle übers Wochenende auskühlt. Dass er am Klang des Antriebs hört, ob ein Lager noch drei Wochen hält oder nur noch drei Tage. Nichts davon ist ein Geheimnis – fragen Sie ihn, und er erzählt es Ihnen in zehn Minuten. Aber niemand hat ihn je gefragt, und in kein Formular hätte er es geschrieben.

    Die Wissenschaft hat dieses Muster früh beschrieben: Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi unterscheiden in ihrem Klassiker »The Knowledge-Creating Company« zwischen explizitem Wissen, das sich in Worte und Dokumente fassen lässt, und implizitem Wissen – Erfahrung, Intuition, Fingerspitzengefühl. Ihr zentraler Befund: Der Übergang vom impliziten zum expliziten Wissen, die sogenannte Externalisierung, ist der schwierigste und teuerste Schritt der ganzen Wissensspirale. Klassische Systeme haben diesen Schritt schlicht dem Menschen aufgebürdet: Dokumentiere dein Wissen selbst, neben dem Tagesgeschäft, in ein Formular. Dass das nicht funktioniert, ist keine Frage der Disziplin, sondern der Ökonomie: Der Aufwand fällt beim Experten oder der Expertin an, der Nutzen bei anderen, irgendwann später, vielleicht.

    Das Organisationale Gedächtnis wird lebendig

    Bereits 1991 haben James Walsh und Gerardo Ungson den Begriff des »organizational memory« systematisch untersucht – und festgestellt, dass dieses Gedächtnis vor allem in Menschen, Routinen und Strukturen steckt, kaum aber in den Ablagesystemen. Mit anderen Worten: Wenn Menschen gehen, geht deren Gedächtnis mit. Was bleibt, sind Aktenordner und Laufwerke – die Archäologie einer Organisation, die immer mehr an Wert verliert, je weniger Menschen sie nutzen und entschlüsseln können. Ein Gedächtnis, das diesen Namen verdient, müsste drei Dinge können: sich an Zusammenhänge erinnern statt an Dateien, auf Fragen antworten statt auf Suchbegriffe, und Wissen aufnehmen, ohne dass jemand ein Formular ausfüllt.

    Abbildung 1: Explizites und implizites Wissen: Nur die Spitze steht in Handbüchern, Verfahren und Datenbanken – der weitaus größere Teil ist persönlich, erfahrungsbasiert und schwer zu formalisieren. (Quelle: Fraunhofer IAO)

    Was passiert, wenn der Instandhalter einfach erzählt

    Genau diese drei Fähigkeiten rücken durch große Sprachmodelle (LLMs) in Reichweite. Zum ersten Mal kann eine Maschine natürliche Sprache nicht nur speichern, sondern strukturieren: Aus einem erzählten Erfahrungsbericht werden automatisch Entitäten, Zusammenhänge und Regeln, die sich mit vorhandenen Daten verknüpfen lassen. Der teuerste Schritt der Wissensspirale – die Externalisierung – wird damit erstmals technisch unterstützt, statt dem Experten oder der Expertin allein überlassen zu bleiben.

    Machen wir es konkret. Statt dem Instandhalter ein Formular hinzulegen, setzt sich jemand mit ihm an die Anlage und lässt ihn erzählen – zwanzig Minuten, in seiner Sprache. Er sagt Sätze wie: »Wenn die Halle übers Wochenende auskühlt, läuft die 12 in den ersten zwei Stunden nicht sauber, dann steigt der Ausschuss.« Ein Sprachmodell macht daraus keine Textdatei, sondern Struktur: Anlage 12, Auslöser Auskühlung, Wirkung erhöhter Ausschuss, Maßnahme frühere Vorwärmung, Randbedingung Wochenendstillstand. Diese Bausteine lassen sich mit dem verknüpfen, was ohnehin im Haus liegt – Wartungshistorie, Störungsmeldungen, Sensordaten.

    Damit wird der teuerste Schritt der Wissensspirale erstmals technisch unterstützt, statt allein an Menschen zu hängen: Wissen muss nicht mehr manuell kuratiert werden, um auffindbar zu sein. (In unseren Projekten am Forschungs- und Innovationszentrum KODIS des Fraunhofer IAO sehen wir diesen Effekt in der industriellen Praxis – dazu in Teil 3 dieser Reihe mehr.)

    Die tickende Uhr: Demografie als Deadline

    Dass diese technologische Verschiebung ausgerechnet jetzt kommt, ist ein Glücksfall – denn die Zeit drängt. In den kommenden zehn Jahren verlassen die geburtenstarken Jahrgänge den Arbeitsmarkt; laut Statistischem Bundesamt scheiden bis Mitte der 2030er-Jahre rund 30 Prozent der heute verfügbaren Fachkräfte aus dem Berufsleben aus. Mit ihnen geht das wohl größte organisationale Gedächtnis der Wirtschaftsgeschichte in den Ruhestand: Jahrzehnte an Erfahrungswissen über Anlagen, Prozesse, Kunden und Sonderfälle, das in keiner Datenbank steht. Jede Organisation, die dieses Wissen erst dokumentieren will, wenn die Kündigung auf dem Tisch liegt, hat bereits verloren.

    Wir haben jahrzehntelang Dokumente verwaltet und es Wissensmanagement genannt. Die eigentliche Aufgabe beginnt erst jetzt: das Wissen zu heben, das nie aufgeschrieben wurde – und zwar bevor es das Gebäude verlässt. Mein Rat an alle, die vor einer Verrentungswelle stehen: Fangen Sie nicht mit der Software an, sondern mit einer Liste. Wer geht in den nächsten drei Jahren? Was weiß diese Person, das sonst niemand weiß? Und wo würde es am meisten wehtun, wenn es fehlt?

    Wie ein solches Gedächtnis technisch aussieht, zeige ich im nächsten Teil dieser Reihe: warum Dokumentensuche mit KI nur der Anfang ist und was ein Wissensgraph leistet, den eine Volltextsuche nie leisten kann.

    Sie möchten wissen, wo in Ihrer Organisation das kritische Erfahrungswissen sitzt? Wir begleiten Unternehmen von der ersten Bestandsaufnahme über Workshops bis zum produktiven System (PoC) – sprechen Sie uns an.

    Blogreihe »Das Gedächtnis der Organisation«
    Wissen sitzt in Köpfen – und verlässt mit ihnen das Unternehmen. Künstliche Intelligenz verändert das gerade grundlegend: Erstmals können Organisationen ein echtes Gedächtnis aufbauen, das Erfahrungswissen nicht nur speichert, sondern versteht, verknüpft und im Dialog verfügbar macht. Unsere Blogreihe zeigt, warum klassisches Wissensmanagement am impliziten Wissen gescheitert ist, wie LLMs, Wissensgraphen, multimodale und kausale KI daraus lernende Systeme machen – und wem ein künstliches Gedächtnis am Ende vertrauen darf.

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    Aktuelles

    7.9.2026

    Wie bereit sind Städte und Kommunen für Robotik?

    Roboter, die Abfälle entsorgen, Patientinnen und Patienten durch Krankenhäuser begleiten oder Einsatzkräfte bei Notfällen unterstützen: Autonome Systeme könnten in Städten künftig in einigen Bereichen zum Einsatz kommen. Technisch ist vieles davon bereits möglich, dennoch bleiben konkrete Anwendungen der städtischen Robotik auf vereinzelte Pilotprojekte beschränkt. Ein neues Whitepaper des Fraunhofer IAO zeigt, welche Voraussetzungen Kommunen schaffen müssen, damit Robotik Teil öffentlicher Dienstleistungen wird.
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    1.9.2026

    Das Büro der Zukunft

    Der Wandel der Arbeitswelt hin zu flexibleren und ortsunabhängigen Arbeitsformen reduziert die Nutzung von Büroflächen und verändert die Büroarbeit nachhaltig. Die Forschenden des Fraunhofer IAO untersuchen in der Studie »Office Experience«, die im Rahmen des Innovationsnetzwerks OFFICE 21® entstanden ist, die Büro- und Wissensarbeit der Zukunft und geben konkrete Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen den Austausch unter Mitarbeitenden gezielt fördern sowie Büroflächen effizienter und zukunftsfähiger gestalten können.
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    13.8.2026

    Neue Jobs für suchende Fachkräfte in der Automobilwirtschaft

    Die Automobilwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Viele Beschäftigte in der Region Stuttgart sind davon betroffen. Das neue EU-Projekt »Automotive Cluster Transition Bridge« setzt genau hier an: Das Fraunhofer IAO entwickelt gemeinsam mit Partnern Wege, wie vorhandene Kompetenzen sichtbar werden und neue berufliche Perspektiven entstehen.
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    12.8.2026

    EUDI-Wallet: Was Kommunen zur Akzeptanzpflicht ab 2027 wissen müssen

    Ab dem 2. Januar 2027 müssen alle deutschen Verwaltungen die europäische digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) akzeptieren. Damit Kommunen rechtzeitig und passgenau auf die Akzeptanzpflicht ab 2027 vorbereitet sind, unterstützt das Fraunhofer IAO diese dabei, regulatorische Anforderungen, Umsetzungsoptionen und den eigenen Reifegrad systematisch zu erfassen und in konkrete Handlungsschritte zu übersetzen.
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    Schwerpunkte

    Identity Management

    Vertrauenswürdige Identitäten sind wesentliche Grundlage für viele digitale Prozesse. Wir unterstützen Sie bei wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Fragestellungen des organisationsinternen und organisationsübergreifenden Identiätsmanagements und der Informationssicherheit.

    Vehicle Experience

    Die wichtigsten Innovationen im Automobil wirken sich heute direkt auf das Fahrerlebnis und die Mensch-Maschine Interaktion aus. Für diese Innovationen bieten wir Demonstrations- und Testumgebungen und führen Probandenstudien nach wissenschaftlichen Standards mit innovativen Methoden durch.

    Interaction Design

    Die Interaktion mit Technik soll intuitiv sein und Spaß machen. Dabei geht es um die Wahl der richtigen Technologien und um die Gestaltung von allem was der Nutzer sieht, hört und fühlt. Attraktive und ergonomische User Interfaces sind uns wichtig. Die visuelle Gestaltung kommuniziert wichtige Eigenschaften und Zusammenhänge.

    Human-Centered AI

    Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen können unser Leben und Arbeiten bereichern. Wir gestalten KI-Systeme, die vertrauenswürdig und nachvollziehbar sind und mit denen Menschen gerne interagieren und effizient zusammenarbeiten.

    User Experience

    Mit WOW-Faktor zum Produkterfolg! Heben Sie sich von der Konkurrenz ab, mit Produkten und Services, die Ihre Nutzer:innen nachhaltig begeistern. Mit ihrer Erfahrung und unserem Know-How können wir gemeinsam attraktive Produkte und Services gestalten, die optimal bedienbar, emotional ansprechend und wirtschaftlich erfolgreich sind.

    Neuroadaptive Systeme

    Wir blicken in eine Zukunft, in der intelligente Systeme dabei helfen, unsere Arbeit und unser tägliches Leben einfacher zu machen. Unsere Arbeit beruht auf einem umfassenden Verständnis dafür, wie Menschen mit der realen Welt interagieren. Wir schauen uns an, was sie sehen, hören und fühlen.